Münchner Festspielorchester 

MAXIMILIAN HABERSTOCK
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„Ein Dirigent, der in die Seele der Musik vordringt“

— Andante Magazine

„Seine Autorität speist sich aus analytischer Partitur-Durchdringung, die in diesem Alter schlicht verblüfft.“

— Klassik begeistert

Die junge Generation brennt wieder für diese Musik“, ist sich der Münchner Dirigent Maximilian Haberstock sicher: „Das ist keine Nostalgie, das ist echtes Feuer.“ Im Alter von 15 Jahren gründete er sein eigenes Orchester, von da ab nahm die Entwicklung rasante Fahrt auf. Sieben Jahre später bekommt das Orchester einen neuen Namen. Das Junge Philharmonische Orchester München heißt ab sofort Münchner Festspielorchester. Der neue Name markiert, was längst Realität ist: Hier ist ein Klangkörper über den Status eines Nachwuchsprojekts hinausgewachsen. Denn 97 Musiker aus 32 Nationen verbindet ein eigenes Klangprofil und eine langfristige Vision.

Das erste Konzert fand am 1. Dezember 2019 im Schloss Nymphenburg statt mit einem Haydn-Programm. In der Nacht zuvor war Haberstocks Mentor Mariss Jansons gestorben, und der junge Dirigent widmete ihm den Abend. Es folgten zwei Konzerte beim Stars & Rising Stars Festival: 2023 mit dem Cellisten Alban Gerhardt, 2024 mit Daniel Müller-Schott. 2025 spielte das Orchester ausverkaufte Beethoven-Abende mit Eva Gevorgyan in Salzburg und München. Im März 2026 folgte die bislang größte Tournee – Prag, Wiesbaden, Frankfurt, München – mit dem Pianisten Maxim Lando.

Der Begriff „jung“ beschreibt zwar nach wie vor das Alter der Musiker, nicht aber die künstlerische Realität. Das hier ist kein temporäres Jugendorchester, sondern ein Generationenprojekt. 70 bis 80 Prozent der Musiker kehren jedes Jahr zurück, denn es geht um personelle Kontinuität, ein gemeinsames Klanggedächtnis und ein gewachsenes Wir-Gefühl. „Wir wollen ein neues Spitzenorchester auf der Weltbühne etablieren“, sagt Haberstock. „Eines, das von Anfang an gemeinsam aufgewachsen ist.“ „Münchner Festspielorchester“ verweist auf die Arbeitsweise mit intensiven Probenphasen, hochkonzentrierter Projektarbeit, die schließlich in gebündelte Aufführungsserien mündet. Der Name macht zugleich den Weg frei für weitere Zukunftsprojekte. Eigene Festspielformate in München sind langfristig denkbar.

Das künstlerische Selbstverständnis kreist um die Weiterführung der großen deutschen Klangtradition als lebendige Gegenwartsform. Für Haberstock ist jede Aufführung, von denen die meisten begeisterte Kritiken ernten, ein schöpferischer Akt: „Die Noten sind die Anleitung, wie es entstehen kann – aber sie sind noch nicht das Werk selbst. Jede Interpretation ist eine Neuschöpfung.“ In diesem Sinne besitzt eine Beethoven-Symphonie für Haberstock dieselbe Frische wie ein Stück, das vorgestern komponiert wurde. Der Aufbau des Orchesters folgt nicht klassischen institutionellen Mustern, sondern gleicht einem unternehmerischen Prozess. Haberstock ist Dirigent, Gründer und strategischer Leiter in einer Person. Er verantwortet Musikerauswahl, künstlerische Entwicklung, Finanzierung und Infrastruktur. Eine gGmbH seit November 2024, ein Förderverein seit Februar 2025 – Strukturen, die Unabhängigkeit ermöglichen und Wachstum absichern. Die langfristige Intention dahinter liegt auf der Hand: Das Münchner Festspielorchester will nicht in bestehende Strukturen hineinwachsen. Es will neue setzen.

Die Musiker, die projektweise zusammenkommen, sind keine Amateure. Viele spielen bereits als Akademisten bei den Berliner Philharmonikern, beim Concertgebouworkest Amsterdam oder beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. „Das ist die Generation, die dort die festen Stellen besetzen wird“, sagt Haberstock. Im Oktober 2026 erscheint das Debütalbum: Beethovens Siebte Symphonie und die Ouvertüre zu „Die Geschöpfe des Prometheus“. Die Werkwahl ist programmatisch – ein Werk über Schöpfung und Aufbruch, zugleich Auftakt eines mehrjährigen Beethoven-Schwerpunkts zum 200. Todestag des Komponisten 2027. Im März 2027 folgt die nächste Tournee: Bamberg, Berlin, Dresden, München, diesmal mit Brahms‘ Zweiter Symphonie. Das Debüt in der Berliner Philharmonie markiert den nächsten Meilenstein. Maximilian Haberstock – Kurzbiografie

Biografie Maximilian Haberstock 

Maximilian Haberstock, geboren 2004 in München, ist Dirigent, Pianist und Komponist. Er studiert Dirigieren bei Prof. Georg Christoph Sandmann (Dresden), Klavier bei Prof. Thomas Böckheler und Komposition bei Prof. Kay Westermann an der Hochschule für Musik und Theater München. 2017 debütierte er als Pianist in der Carnegie Hall New York und spielte im selben Jahr gemeinsam mit Lang Lang für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Schloss Bellevue. Am Verbier Festival nahm er 2018 und 2019 als Pianist und Junior Conducting Fellow sowie 2021 als Dirigierassistent von James Gaffigan teil. 2023 wurde er als jüngster Teilnehmer in der Geschichte der Gstaad Conducting Academy aufgenommen. 2019 gründete er das heutige Münchner Festspielorchester, dessen künstlerischer Leiter und Chefdirigent er ist.

www.maximilianhaberstock.com