Debüt bei den Salzburger Festspiele 2026: Iwona Sobotka singt Verdis Requiem unter Riccardo Muti
Die polnische Sopranistin Iwona Sobotka zählt zu den prägenden Spinto-Stimmen ihrer Generation. Seit mehr als zwanzig Jahren verbindet sie eine internationale Opernkarriere mit einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den führenden Orchestern der Welt. Einen entscheidenden Impuls erhielt ihre Laufbahn 2004 mit dem Gewinn des Grand Prix und des 1. Preises beim Queen Elisabeth International Vocal Competition in Brüssel – einem der renommiertesten Gesangswettbewerbe weltweit. Dieser Erfolg markierte den Beginn einer internationalen Karriere, die sie an bedeutende Opernhäuser und in die großen Konzertsäle Europas, Asiens und Amerikas führte.
In der Saison 2025/26 setzt Sobotka zentrale künstlerische Akzente. Im August 2026 gibt sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspiele mit Verdis Messa da Requiem unter der Leitung von Riccardo Muti, gemeinsam mit den Wiener Philharmoniker. Diese Zusammenarbeit mit einem der bedeutendsten Verdi-Interpreten unserer Zeit stellt einen Höhepunkt ihrer künstlerischen Entwicklung dar und unterstreicht ihre internationale Positionierung im Spinto-Fach. Bereits zuvor musizierte sie mit Maestro Muti unter anderem mit dem Orchestre National de France, wodurch sich eine kontinuierliche künstlerische Partnerschaft entwickelte.
Parallel zu ihrer Operntätigkeit ist Sobotka eine gefragte Konzertsolistin. Sie arbeitete mit führenden Klangkörpern wie den Berliner Philharmoniker, dem London Symphony Orchestra, der Staatskapelle Berlin sowie zahlreichen europäischen Radio- und Philharmonieorchestern. Zu den Dirigenten, mit denen sie regelmäßig zusammenarbeitet, zählen neben Riccardo Muti auch Sir Simon Rattle, Sir Colin Davis, Semyon Bychkov und Vladimir Jurowski. Konzerttourneen führten sie unter anderem nach Japan und Taiwan. Darüber hinaus ist sie auch regelmäßiger Gast am NCPA in Peking/China.
Sobotkas künstlerische Entwicklung ist geprägt von einem bemerkenswerten Fachwechsel. Ihre Laufbahn begann sie als lyrischer Sopran. In den vergangenen Jahren vollzog sie konsequent den Übergang ins Spinto-Fach und erarbeitete sich zentrale Partien des italienischen und slawischen Repertoires, darunter Aida, Tosca, Manon Lescaut, Leonora (Il trovatore), Senta, Desdemona und Rusalka. Diese Entwicklung zeugt von außergewöhnlicher technischer Stabilität, vokaler Substanz und künstlerischer Reife.
Auf der Opernbühne war sie unter anderem an der Opéra National de Paris, der Komische Oper Berlin, am Teatro Real Teatro Carlo Felice Genoa, NCPA in Beijing, Hong Kong Opera, beim Chicago Opera Theater sowie am Teatr Wielki – Polish National Opera zu erleben. Neben dem italienischen Fach widmet sie sich auch anspruchsvollen Partien des 20. Jahrhunderts, darunter Werke von Schostakowitsch und Szymanowski.
International gilt Iwona Sobotka als eine der führenden Interpretinnen der Vokalmusik von Karol Szymanowski. Für ihre Einspielungen wurde sie zweimal mit dem renommierten Fryderyk-Preis der Polnischen Phono-Akademie ausgezeichnet. Ihre Diskographie dokumentiert ihre stilistische Vielseitigkeit ebenso wie ihre enge Verbindung zur polnischen Musiktradition.
Iwona Sobotka studierte an der Fryderyk Chopin University of Music in Warschau sowie an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid bei Tom Krause. Ihre internationale Karriere verbindet technische Souveränität, interpretatorische Tiefe und eine kontinuierliche künstlerische Weiterentwicklung – Eigenschaften, die sie heute zu einer der profiliertesten Sopranistinnen im europäischen Opernleben machen.
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