Emma Moore & Klara Hornig

VOLUPTÉ, Debussy | Krauss | Ullmann
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Photo: Simon Pauly

In ihrem ersten gemeinsamen Album präsentieren Emma Moore, Sopran und Klara Hornig, Klavier, eine ausgewählte Zusammenstellung von drei Liederzyklen von Debussy, Ullmann und Krauss. Die Werke entstanden in der Spanne von 1887 bis 1939 und werden dennoch durch den Gestus des endenden 19. Jahrhunderts verbunden.

Volupté ist dabei Sinnbild für Schwelgerei, Wonne und Lust – aber auch für eine gewisse Gelassenheit, Langsamkeit und eine Bereitschaft, sich der Opulenz, dem Überfluss, genussvoll hinzugeben. So lässt sich leicht der Bogen zu den Gedichten von Charles Baudelaire schlagen. Die „Cinq Poèmes“ vertonte Claude Debussy, meist bekannt für seine impressionistischen Farben, mit üppigen Harmonien und großen Bögen, welche Emma Moore mit ihrem strahlenden Sopran und Klara Hornig mit orchestralem und vollem Klavierklang wundervoll gestalten. Die selten aufgenommenen „Acht Gesänge nach Gedichten von Rainer Maria Rilke“ des österreichischen Dirigenten und Komponisten Clemens Krauss entstanden im Jahre 1920 und entführen den Hörer in eine metaphysische Sphäre mit selten gehörten, unerwarteten Harmonie- und Melodiewendungen. Mit Viktor Ullmanns Opus 26 runden Moore und Hornig das Album farbenreich, über-bordend und auf die extrem sinnlichen Texte von Ricarda Huch eingehend, ab. Sie setzen dabei die romantische Seite dieser Musik in ein neues Licht und sorgen bei diesen gerne geradliniger interpretierten Lieder für eine Darbietung aus einer neuen Perspektive.

EMMA MOORE

Die australische Sopranistin Emma Moore verfügt über ein umfangreiches Repertoire und fühlt sich sowohl auf der Opern- als auch auf der Konzertbühne zuhause. Aktuell gehört sie dem Ensemble des Nationaltheater Weimars an, wo sie wichtigen Partien wie Fiordiligi Così fan tutte und Donna Anna Don Giovanni (beides unter der musikalischen Leitung von Kirill Karabits), Antonia Les contes d‘Hoffmann und Micaëla Carmen singt. Emma Moore ist Preisträgerin des Wettbewerbs „Das Lied“ Berlin, der „Hugo-Wolf Akademie Stuttgart“ und erhielt den 1. Preis beim Richard Strauss Wettbewerb München. Sie ist Gewinnerin des begehrten „Marianne Mathy Stipendiums“ der Australian Singing Competition. Einen hohen Stellenwert nimmt der Liedgesang ein. Im Dokumentarfilm “Am Ende des Regenbogens” singt sie Lieder von Richard Strauss in Zusammen-arbeit mit Brigitte Fassbaender. Ihr Debüt in der Schweiz gab sie beim Boswiler Sommer mit dem Pianisten Julius Drake.

KLARA HORNIG

Die Berliner Liedpianistin und Kammermusikerin Klara Hornig sah schon in der Zeit ihres Studiums ihren Schwerpunkt im partnerschaftlichen Musizieren. Die Beziehung zwischen Lyrik und Musik ist ein Hauptanliegen ihrer Arbeit und sie konnte sich in den letzten Jahren als Partnerin einer Vielzahl von Solist*innen einen Namen machen. Neben ihrer Konzerttätigkeit leitet sie als renommierte Pädagogin Liedinterpretationsklassen sowohl an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock als auch an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Preisträgerin des Wettbewerbes „Schubert und die Musik der Moderne Graz“ sowie der „Hugo-Wolf-Akade- mie Stuttgart“.

www.emmamooresoprano.com

www.klarahornig.de